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03| Wahlen » Wahlprogramm zur Kommunalwahl ’11
28Jul

Wahlprogramm zur Kommunalwahl ’11

Mit unserem Wahlprogramm werben wir GRÜNEN um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme bei der Kommunalwahl 2011. Wir wollen ein solidarisches, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben in einer Umwelt, die langfristig lebenswert erhalten bleibt.

Wir laden Sie herzlich ein, in den kommenden 5 Jahren mit uns gemeinsam Politik zu gestalten.

Inhalt des Artikels

Kurzversion unseres Wahlprogramms
Unsere Kandidaten
Wahlprogramm der Region Hannover

Kurzversion unseres Wahlprogramms

Es handelt sich um eine Kurzversion unseres Wahlprogramms für die Kommunalwahl 2011. Die ausführliche Version erhalten sie hier: Programm 2011.

Bürgerbeteiligung

  • Burgwedeler Bürger sollen das politische Geschehen in der Gemeinde mitbestimmen können, z.B. durch einen Bürgerhaushalt
  • Umsetzung des IKPS-Gutachtens zum Sport in Burgwedel, das mit den Anregungen zahlreicher Bürger entstanden ist
  • Entwicklung zeitgemäßer Verfahren für die Mitwirkung aller von einem Vorhaben Betroffenen

Bildung

  • Eine pädagogische Fachkraft für höchstens 10 Kita-Kinder und sozial ausgewogene Gebühren für Kita und Hort
  • Offene Eingangsstufen und gute Durchlässigkeit in Schulen
  • Atmosphäre interessanten und anregenden Lernens in Schulen schaffen, z.B. gesundes kindgerechtes Mittagessen, sozialpädagogische Betreuung und eine gute Ausstattung
  • Oberschule unterstützen und aufgeschlossen, aber auch kritisch begleiten. Ausbau zur gebundenen Ganztagsschule

Ortsentwicklung

  • Vorhandene Lücken durch bauliche Entwicklung schließen, Freiräume zwischen den Dörfern erhalten und Ortsmittel-punkte zu attraktiv gestalteten Freiräumen entwickeln
  • Grundversorgung (Lebensmittel, Post, Bank, Medikamente und Gemeinschaftsräume) sichern
  • Begrünung innerhalb der Baugebiete und umfangreiche Ausgleichsflächen

Verkehr

  • PKW-unabhängige Mobilität der Burgwedeler fördern
  • Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern durch Umgestaltung der Durchgangsstraßen erhöhen, insbesondere in Fuhrberg und in Oldhorst
  • Fahrradständer an allen wichtigen Haltestellen
  • P+R-Platz am Bahnhof vergrößern
  • Bestehende Bahnstrecken (z.B. Isernhagen-Großburgwedel-Celle) in ein gänzlich neues Raumordnungsverfahren für die „Y-Trasse“ einbeziehen

Umwelt und Energie

  • Artgerechte Tierhaltung und Naturschutzprojekte fördern
  • Klimaschutzaktionsprogramm umsetzen
  • Beratung zu Klimaschutzmaßnahmen und zu regenerativer Energiegewinnung für Firmen, Vereine und Privatleute
  • Optimierung der Kläranlage Großburgwedel. Bau von Trenn-kanälen und Versickerung von Regenwasser

Soziales

  • Entwicklung der Kindertagesstätten zu Familienzentren
  • Frauenförderung und gleicher Lohn als Kriterien bei der Ver-gabe öffentlicher Aufträge
  • Kommunale Gebäude und Straßen barrierefrei gestalten
  • Ehrenamtliche Tätigkeit, Vereine und Freiwillige Feuerwehren unterstützen

Unsere Kandidaten

Stadtrat
Wahlbereich
Ortsrat
Julieta Beine Großburgwedel

2

Rafael Beine Großburgwedel

1

Peter Böer Großburgwedel

1

Erwin Fette Wettmar

1

Wettmar

Arne Jacobs Oldhorst

Oldhorst

Christian Lindemann Wettmar

Wettmar

Andreas Rösler Fuhrberg

2

Fritjof Schirmer Großburgwedel

2

Malte Schirmer Großburgwedel

1

Olaf Slaghekke Thönse

2

Carola Stobbe Kleinburgwedel

2

Kleinburgwedel

Michael Stobbe Kleinburgwedel

1

Heino Visel Kleinburgwedel

2

Kleinburgwedel

1 = Großburgwedel + Oldhorst
2 = alle anderen Ortsteile

 

11 Gründe für Grün 2011

Für die Region lesen Sie nachfolgend ebenfalls die Kurzversion. Die ausführliche Version erhalten sie hier: Wahlprogramm der Region.

11 Gründe für Grün 2011 in der Region Hannover

1. Damit die Kurzen nicht zu kurz kommen

Wir setzen uns für den bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung in der Region Hannover ein, besonders ganztags. Wir wollen die Sprachförderung ausweiten und weitere Familienzentren als Anlaufstellen für Eltern und Kinder in allen Lebenssituationen einrichten. Bei der Förderung benachteiligter Jugendlicher darf es keine Kürzungen geben. Die Weiterfinanzierung der Pro-Aktiv-Center muss gesichert werden, um schwer vermittelbaren Jugendlichen Perspektiven zu schaffen.
Wir setzen uns für eine flächendeckende Kooperation der allgemeinbildenden und der berufsbildenden Schulen im Rahmen einer regionsweiten Bildungsstrategie ein. Gute Ausstattung und Räume der Schulen sind für uns selbstverständlich.

2. Die Chancen der Vielfalt nutzen!

Einwanderinnen und Einwanderer bereichern mit ihren Kompetenzen unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft. Das darin liegende Potenzial wollen wir stärker als bisher nutzen. Integration und interkulturelle Ausrichtung wollen wir als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung verankern. Wir wollen den Anteil von Frauen in leitenden Funktionen der Regionsverwaltung und in den Beteiligungsgesellschaften der Region auf 50 Prozent erhöhen. Die Regionsverwaltung soll zu einem Vorbild für familienbewusste Personalpolitik werden.
Auch die älter werdende Gesellschaft begreifen wir als Chance. Wir setzen uns für ein selbst bestimmtes Leben im Alter und eine öffentliche Infrastruktur ein, die den Bedürfnissen einer alternden Gesellschaft gerecht wird.

3. Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Wir setzen uns für einen umfassenden Aktionsplan zur Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen für die Region Hannover ein. Damit sollen Zugangsbarrieren aller Art abgebaut werden, zum Beispiel im ÖPNV.
Wir fordern eine schrittweise Umsetzung der inklusiven Beschulung. Dabei werden wir die Förderschulen Zug um Zug in die allgemeinbildenden Schulen integrieren. Die sonderpädagogische Förderung soll wohnortnah vorrangig an den allgemeinbildenden Schulen erfolgen. Dazu gehört auch inklusive Arbeit in den Kitas.

4. Gesellschaftliche Teilhabe für alle!

Als örtlicher Träger der Sozialhilfe muss sich die Region Hannover besonders dafür einsetzen, dass Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Wir fordern Beratungs-, Unterstützungs- und Qualifizierungsangebote, die ihnen Perspektiven eröffnen und ihre Vermitt-lung in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen.
Mit der Region-S-Karte sollen Transferleistungsbezieherinnen und -bezieher weitere Vergünstigungen erhalten können.

5. Klimaschutzregion Hannover

Wir wollen die CO2-Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent senken und die Region Hannover langfristig zu einer Klimaneutralen Region machen. Die Haushaltsmittel für den Klimaschutz wollen wir auf ein Prozent des Haus-haltsbudgets der Region Hannover erhöhen. Wir werden die Klimaschutzagentur stärken, damit sie ihre Beratungs- und Vernetzungsfunktion weiterhin erfolgreich ausfüllen kann und setzen uns für neue Standorte für Windenergieanlagen und das Erneuern der bestehenden Anlagen ein. Die Biomassenutzung unterstützen wir mit Auflagen, soweit sie ökologisch verträglich ist.

6. Verkehrswende!

Unser Ziel ist eine deutliche Steigerung des Anteils von Fußgängerverkehr, Fahrradverkehr und Öffentlichem Nahverkehr. Wir wollen das Angebot des ÖPNV verbessern und ausweiten. Wir setzen uns für die Ausweitung des GVH-Tarifs auf die benachbarten Regionen ein.

7. Neue Landwirtschaft, biologische Vielfalt

Wir befürworten bäuerliche Landwirtschaft und kämpfen gegen die Massentierhaltung. Wir unterstützen die Vermarktung ökologischer Le-bensmittel aus der Region und setzen uns für die Einführung eines vegetarischen Tages pro Woche ein.
Den Landschafts- und Naturschutz wollen wir weiterentwickeln. Für die biologische Vielfalt in der Region wollen wir jährlich eine Million Euro aufwenden.

8. Grüne Jobs sind machbar!

Wir fordern einen Green New Deal für die Region Hannover. Darunter verstehen wir Investitionen in die ökologische Modernisierung, die wiederum den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen stützen. Wir wollen die regionale Wertschöpfung mit der Gründung einer Regionalvermarktungsgesellschaft stärken. Bei der Vergabe von Aufträgen durch die Region setzen wir uns für die Einführung ökologischer und sozialer Kriterien ein.

9. Für ein gutes Zusammenleben

Kultur, Sport, Naherholung und Regionalplanung sind wichtige Bausteine für ein gutes Zusammenleben der Menschen, deshalb setzen wir uns für ein attraktives und vielfältiges öffentliches Angebot ein. Die Marke Gartenregion wollen wir mit jährlich wechselnden Themenschwerpunkten fortführen. Mit einem eigenständigen regionalen Fuß- und Radwegenetz und speziellen Themenrouten wollen wir die Naherholungsprojekte verknüpfen.

10. BürgerInnenrechte

Unser Ziel ist eine BürgerInnenkommune. Wir wollen die Transparenz öffentlichen Handelns sicherstellen und die Möglichkeiten für demokratische Teilhabe ausbauen. Wir setzen uns für eine Informationsfreiheitssatzung und einen interaktiven BürgerInnenhaushalt für die Region Hannover ein. Wir wollen die Service- und Kundenorientierung bei der Regionsverwaltung verbessern und mit einem umfassenden Datenschutz-Audit Vertrauen schaffen.

11. Solide Haushaltspolitik

Eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung ist seit Gründung der Region Hannover Grünes Markenzeichen. Die Haushaltskonsolidierung werden wir weiterführen und dabei die Anstrengungen zur Defizitreduzierung verstärken.
Wir wollen allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu qualitativ hochwertigen und bezahlbaren kommunalen Dienstleistungen ermöglichen und durch die Region sichern lassen. Die Privatisierung von Unternehmen im Besitz der Region lehnen wir ab.

Verfasst am 28.07.2011 um 10:26 Uhr von mit den Stichworten .

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